Sonntag heißt Museum

Museum? Klingt für viele Menschen wie ein Horrorfilm. Langweiliger geht es ja wohl kaum noch. Das ging mir eigentlich noch nie so. Als Kind waren Museen wie meine zweite Heimat, jedes Wochenende wurde ein anderes erkundet. Mit der steigenden Aktivitäten und Schulstunden wurden die Museen dann immer weniger, mit Uni-Stress kaum noch existent. Ins Museum ging ich zwar die ganze Zeit über noch sehr gerne, aber irgendwas kam meistens dazwischen, ich verlor viele Museen aus den Augen und verpasste interessante Ausstellungen. Irgendwann dieses Jahr kam dann über Nacht die Museumsleidenschaft zurück und damit auch der Sonntag als typischer Museumstag.
(Unten gibt es Tipps für das perfekte Museumsoutfit!)
Gestern war es mal wieder Zeit sich ein bisschen weiterzubilden und das klappte ziemlich gut. Drei Museen an einem Nachmittag, keine schlechte Quote. Für Berliner sind das hier bestimmt keine Geheimtipps mehr, aber oft hat man ja keine Zeit und ich sage Euch, Ihr verpasst was. Für Nicht-Berliner ein Must-See, wenn Ihr mal hier seid. Alle Museen befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Schloss Charlottenburg:

1. Museum Berggruen
Um Picasso, Matisse und Klee zu sehen muss man nach New York, Paris und Tokio? Falsch gedacht. In der Privatsammlung von Heinz Berggruen kann man unzählige Werke der klassischen Moderne bestaunen. Darunter sind hunderte Leinwände von Picasso, aber auch von Henri Matisse und Paul Klee. Daran führt kein Weg vorbei.

2. Sammlung Scharf-Gerstenberg
Hier kennt die Fantasie keine Grenzen. In der Privatsammlung sind die großen des Surrealismus vereint: Giovanni Battista Piranesis, Francisco de Goyas, René Magritte, Max Ernst und Heinz Bellmer. Eins meiner Lieblingsmuseen!

3. Museum Bröhan
Im Bröhan Museum dreht sich alles um Jugendstil, Art Deco und die Berliner Secession. Heißt im Klartext: Wunderschöne Möbel, Vasen und Zeichnungen. Das Museum hat zudem immer Sonderausstellungen, gerade kann man dort eine Kimono-Ausstellung sehen. Wer sich gerne wunderschöne Seidenstoffe ansieht, der ist da genau richtig.

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Für den perfekten Museumstag darf das richtige Outfit nicht fehlen. Es gibt einige Sachen zu beachten: Bitte keine hohen Schuhe, weil man erstens ziemlich viel läuft und es bequem sein muss und zweitens das laute Klackern der Absätze die anderen Besucher verrückt macht.
Entschieden habe ich mich deswegen für Birkenstocks. Die sind lässig und bequem. Dazu ne Schlumpfhose, wie man das in meiner Familie nennt, und damit man nicht ganz wie im Schlafanzug aussieht, noch ein etwas interessanteres Top! Kleine Tasche, denn man will ja nichts an der Garderobe abgeben und ab in die Museen!

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