Allwetterkleidung: Nicht!

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Wir Deutschen sind ja eigentlich dafür bekannt, dass wir für jede Wetterbegebenheit immer die richtige Kleidung dabeihaben. Wenn es regnet  ist die Regenjacke in stylischem Beige nicht weit, wenn es schneit kommt eine Mütze auf den Kopf und wenn die Sonne mal zu sehr knallt, dann zücken wir unsere eleganten Anglerhüte. Ich scheine da leider missraten zu sein, denn genau diese Fähigkeit besitze ich nicht. Ganz im Gegenteil, ich habe das Glück immer unpassend gekleidet zu sein. Kaum herrscht ein laues Lüftchen, meine ich meine flattrigen Kleider anziehen zu müssen. Verkrampftes Festhalten und unnatürliche Körperhaltungen begleiten mich dann den ganzen Tag. Wenn es regnet, habe ich natürlich gerade meine neuen weißen Sneaker an oder Flip Flops, die danach praktisch nicht mehr existieren. Und wenn die Sonne dann mal scheint – na klar – bin ich ganz in Schwarz gekleidet. So wie oben oder unten.

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Ihr könnt also froh sein, dass ich noch existiere, denn ich bin nach diesen Fotos nur knapp einem Hitzschlag entgangen. Dabei trage ich doch eigentlich – so erschien es mir jedenfalls noch am Morgen – sommerliche Sachen. Einen ärmellosen Overall von COS, dazu einen leicht (!) gestrickten Sommerpullover. Ohne Turnschuhe geht’s auch bei 30 Grad bei mir nicht und ich habe ausnahmsweise an einem Tag, an dem tatsächlich mal die Sonne scheint, meine Sonnenbrille nicht Zuhause vergessen. Gut gedacht, schlecht gemacht. Naja, „wer schön sein will muss leiden“, hat schon meine Mama immer gesagt.

Overall – COS (similar here)
Jumper – &Otherstories (similar here)
Shoes – Adidas Stan Smith
Sunglasses – Whistles (similar here)

Photos by Julius