Geständnisse einer Modebloggerin


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Hallo, ich bin Marie und ich habe ein Problem… (jetzt müsst Ihr alle im Chor antworten: Hallo Marie)

Viel persönliches erzähle ich Euch ja nicht auf meinem Blog und das weiß ich auch. Dafür gibt es keinen tiefliegenden Grund, außer, dass ich immer denke, wen interessiert es schon, wie es mir an diesem Tag ging oder was ich da gemacht habe. Wenn Ihr mich ein bisschen persönlicher verfolgen wollt, dann kann ich Euch nur mein Instagram Account empfehlen, denn da habt ihr zumindest eine Art Live-Ticker von meinem Leben. Jetzt aber zum Hauptgrund dieses Posts.

Die letzten paar Tage habe ich fleißig an meinem Blog gearbeitet und viele alte Beiträge aktualisiert und kategorisiert. Dabei ist mir etwas Erschreckendes aufgefallen: Ich war wirklich kaufsüchtig. Bei meinen älteren Beiträgen ist fast jeder zweite Post ein New In Post, schlimmer noch, es gibt Monate da gab es zu 90 Prozent nur New Ins. Wären das jetzt Sachen gewesen, die ich heute noch liebe würde, dann hätte ich mir das vielleicht noch verzeihen können, aber das ist nicht der Fall. Um es jetzt mal ganz klar zu sagen: Ich habe sehr viel Mist gekauft und das ist auch noch alles öffentlich dokumentiert.

In den letzten Monaten habe ich gemerkt, dass sich mein Shopping Verhalten geändert hat. Ja, mein Wunschverhalten hat sich nicht geändert. Wenn ich das Geld und die Zeit hätte, würde ich bestimmt immer noch so viel kaufen. Da ich aber weder das Geld habe, noch meiner Mutter wie mit dem ganzen Zeug von früher, das Geld aus der Tasche ziehen will, kann ich das jetzt einfach nicht mehr. Im Urlaub habe ich für meine Verhältnisse schon viel und teuer eingekauft, dafür aber Sachen, die ich bis jetzt fast jeden Tag angezogen habe. Jaja, dass habe ich früher auch immer gesagt, ich weiß.

Aber in meinem Modebedürfnissen hat sich dies hier grundlegend verändert: Wollte ich früher immer einen riesigen begehbaren Kleiderschrank, so will ich jetzt nur noch eins: Einen kleinen Kleiderschrank, der nicht voll ist und nur Sachen enthält, die ich wirklich liebe. Mein großes Vorbild ist da Viviannadoesmakeup. Der ganze Mist muss also raus aus meinem Schrank, auch wenn mich das einiges Herzblut kostet, denn mit jedem Stück, das ich aussortiere, habe ich auch das Gefühl, dass ich bares Geld aus dem Fenster schmeiße. Mein Keller füllt und füllt sich mit Kleidersäcken, die aussortiert sind, aber ich habe weder Zeit noch Lust, dass alles zu verkaufen, auch wenn ich das demnächst angehe muss.

Natürlich werdet Ihr immer noch häufig New Ins auf meinem Blog sehen, aber nicht mehr in der Fülle wie früher und nur noch mit Sachen, bei denen ich glaube, dass sie in meinen imaginären Mini-Kleiderschrank passen werden.